In automatisierten Verpackungslinien können bereits kleine Unregelmäßigkeiten beim Abfüllen von Schüttgütern den gesamten Prozess ins Stocken bringen. Besonders bei Schrauben kommt es nach der Befüllung zu Verhakungen, aufgerichteten Teilen oder einer ungleichmäßigen Verteilung im Gebinde. Die Folge: Kartons lassen sich nicht zuverlässig verschließen und die Anlage muss gegebenenfalls gestoppt werden.
Wie sich solche Störungen gezielt vermeiden lassen, zeigt unser aktueller Fachartikel „Prozessstabilisierung in der Endverpackung – Wie Vibrationstechnik Verpackungsprozesse automatisiert und absichert“, der in der Ausgabe 4/2026 von SCHÜTTGUT & PROZESS erschienen ist.
Vibration gezielt einsetzen
Mit kundenspezifisch ausgelegten Vibrationstischen wird das Schüttgut direkt nach der Befüllung kurzzeitig kontrolliert in Bewegung versetzt. Verhakungen können sich lösen, aufgerichtete Schrauben wieder ablegen und das Schüttgut sich gleichmäßiger im Karton verteilen.
Praxisbeispiel SPAX
Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt das Beispiel des Schraubenherstellers SPAX. In mehreren Verpackungslinien sorgten Igelbildung und eine ungleichmäßige Kartonbefüllung regelmäßig für Störungen.
Gemeinsam mit NetterVibration wurden vier Vibrationstische in die bestehenden Verpackungslinien integriert. Dadurch konnte die Schüttstruktur stabilisiert und der nachgelagerte Verschließprozess zuverlässiger gestaltet werden – ohne grundlegende Änderungen an der bestehenden Anlage.
Mehr zum konkreten Anwendungsfall inklusive Video und Flyer finden Sie unter dem folgenden Link.
Welche Herausforderungen bei der Endverpackung von Schrauben auftreten und wie Vibrationstechnik dazu beitragen kann, automatisierte Prozesse stabiler und zuverlässiger zu gestalten, erfahren Sie im vollständigen Fachartikel in SCHÜTTGUT & PROZESS, Ausgabe 4/2026.